Baum · Wasser · Smart
ARBOR smart city
Bedarfsgerecht bewässern. Stadtgrün resilient entwickeln.
Digitale Bodenfeuchte- und Klimadaten zeigen, wann, wo und wie viel tatsächlich bewässert werden muss. Für vitale Stadtbäume, einen effizienten Ressourceneinsatz und fundierte Entscheidungen.
Die entscheidende Frage
Bäume brauchen Wasser. Aber wann und wie viel?
Starre Bewässerungsintervalle berücksichtigen weder Standort, Bodenaufbau noch die aktuelle Witterung. ARBOR smart city schafft eine belastbare Datengrundlage für ein dynamisches, bedarfsgerechtes Bewässerungsmanagement.
Wasser gezielt einsetzen
Bewässern Sie nach dem tatsächlichen Bedarf im Wurzelraum – nicht nach Kalender oder Bauchgefühl.
Entscheidungen absichern
Messwerte, Verlaufskurven und dynamische Schwellenwerte machen den Wasserbedarf nachvollziehbar.
Zeit und Kosten sparen
Personal und Fahrzeuge werden dort eingesetzt, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht.
Stadtbäume stärken
Eine verlässliche Wasserversorgung erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und Trockenperioden.
Von der Messung zur Maßnahme
So funktioniert ARBOR smart city
Sensorik, Funkübertragung, fachliche Interpretation und übersichtliche Darstellung greifen zu einem praxistauglichen System ineinander.
-
01
Messen
Sensoren erfassen Bodenwasserpotential, volumetrischen Wassergehalt, Bodentemperatur und auf Wunsch weitere Klimadaten.
-
02
Übertragen
Die Daten werden energieeffizient per LoRaWAN® oder NB-IoT an die zentrale Plattform übermittelt.
-
03
Verstehen
Messreihen und standortbezogene Schwellenwerte werden im ARBOR monitor übersichtlich ausgewertet.
-
04
Handeln
Teams planen Gießgänge bedarfsgerecht oder steuern Ventile und Bewässerungsanlagen direkt über Funk.
ARBOR monitor
Alle Messwerte an einem Ort
Das webbasierte Dashboard bündelt Bodenfeuchte, Temperatur, Niederschlag und weitere Messgrößen. Karten, Verlaufskurven und Warnmeldungen schaffen einen schnellen Überblick über Standorte und Handlungsbedarf.
- Standorte zentral überwachen
- Messreihen vergleichen und dokumentieren
- Dynamische Schwellenwerte nutzen
- Daten für Open-Data-Projekte exportieren
- DSGVO-konforme Verarbeitung auf Servern in Deutschland
Das Technikprinzip
Flexibel vernetzt. Robust im Außeneinsatz.
ARBOR smart city passt sich an vorhandene Infrastrukturen an und ist Schritt für Schritt erweiterbar.
LoRaWAN® oder NB-IoT
Nutzen Sie ein vorhandenes kommunales Funknetz oder die bestehende Mobilfunk-Infrastruktur.
Passende Messmethoden
Bodenwasserpotential und volumetrischer Wassergehalt werden passend zu Standort und Fragestellung erfasst.
Klimadaten einbeziehen
Temperatur, Niederschlag, Wind sowie Nass- und Trockentemperatur ergänzen die Betrachtung.
Bewässerung steuern
Magnetventile, Wasserzähler und weitere Komponenten lassen sich in das System integrieren.
Wartungsarm betreiben
Langlebige Batterieversorgung und alternative Solar- oder Akkulösungen ermöglichen einen zuverlässigen Betrieb.
Dauerhaft schützen
Robuste Gehäuse schützen die Elektronik vor Witterung, Vandalismus und mechanischen Einwirkungen.
Wirtschaftlich von Anfang an
Repräsentativ messen. Große Bestände wirtschaftlich steuern.
Bereits wenige repräsentative Messstandorte können belastbare Erkenntnisse für größere, vergleichbare Gehölzbestände liefern. Standorte mit ähnlichen Bedingungen werden zusammengefasst und mit einer gemeinsamen Bewässerungsstrategie betreut.
Durch Einsparungen bei Wasser, Personal und unnötigen Fahrten kann sich die Investition – abhängig von Bestand und Ausgangslage – häufig bereits nach rund zwei Jahren amortisieren.
Aus der Praxis für die Praxis
Fachwissen trifft digitale Technologie
Hinter ARBOR smart city stehen langjährige Forschung, wissenschaftliche Validierung und Erfahrung aus bundesweiten Projekten. Gartenbau, Arboristik, Landschaftsarchitektur und Digitalisierung werden zu einer praxistauglichen Methode verbunden.
Unter anderem in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Mannheim, Lübeck, Trier, Koblenz und Stuttgart.
Von der Standortauswahl über Installation und Einrichtung bis zur Interpretation der Messwerte.
Schnittstellen ermöglichen die Integration in bestehende Plattformen und Open-Data-Projekte.
Die Köpfe dahinter
Gartenbauwissenschaft trifft Technik. Gemeinsam gedacht.
ARBOR smart city verbindet zwei Perspektiven, die für ein funktionierendes Bewässerungsmanagement untrennbar zusammengehören: das Verständnis für Baum, Boden und Wasserhaushalt sowie die sichere Erfassung, Übertragung und Auswertung von Messdaten.
GeschäftsführerFachliche Leitung · Pflanze · Bewässerung · Forschung
Alexander Borgmann gen. Brüser
Er bringt die gartenbauwissenschaftliche und pflanzenphysiologische Perspektive in ARBOR smart city ein. Neben der fachlichen Leitung liegt sein Schwerpunkt auf der kontinuierlichen innovativen und methodischen Weiterentwicklung bedarfsorientierter und fachlich belastbarer Bewässerungsstrategien.
Sein Blick gilt der entscheidenden Frage: Was benötigen Baum, Boden und Wurzelraum und wie Entwickelt man daraus praxistaugliche Strategien?
GeschäftsführerTechnische Leitung · Digitalisierung · Entwicklung
Christoph Sternberg
Als technische Leitung verantwortet er die Akquise neuer Projekte und die Betreuung der Bestandskunden. Er koordiniert sämtliche technischen Bereiche – von Sensorik und Datenübertragung über die Systemintegration bis zur praxistauglichen Aufbereitung der Messwerte – und ist die treibende Kraft hinter der kontinuierlichen Weiterentwicklung von ARBOR smart city.
Sein Fokus: Aus praktischen Anwendungsfällen Potentiale für bedarfsorientierte Strategien aufzeigen und beim Kunden entwicklen.
Häufige Fragen
Was Kommunen vor dem Start wissen möchten
Wer installiert und richtet das System ein?
Das ARBOR-Team installiert die Sensoren, richtet die Sendeeinheiten ein und weist Ihre Mitarbeitenden in das Web-Modul ARBOR monitor ein. Das System ist anschließend sofort nutzbar und schrittweise erweiterbar.
Benötigen wir ein eigenes LoRaWAN®-Netz?
Nein. Ist ein kommunales LoRaWAN®-Netz vorhanden, kann es genutzt werden. Alternativ steht mit NB-IoT eine Übertragung über die Mobilfunk-Infrastruktur zur Verfügung.
Wie viele Messstandorte sind erforderlich?
Das hängt von Bestand, Standortbedingungen und Zielsetzung ab. Häufig reichen wenige repräsentative Standorte, deren Messwerte auf vergleichbare Gehölze übertragen werden können.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Die eingesetzten Sensoren und Sendeeinheiten sind auf einen dauerhaften, wartungsarmen Außeneinsatz ausgelegt. Wesentlicher Wartungspunkt ist in der Regel die langlebige Energieversorgung.
Können die Daten weiterverwendet werden?
Ja. Rohdaten und interpretierte Messwerte können über Schnittstellen exportiert und beispielsweise in kommunale Datenplattformen oder Open-Data-Projekte eingebunden werden.
Aus der Praxis für die Praxis
ARBOR smart city im Video
Projektberichte, Einblicke in die Sensorik und Erfahrungen aus kommunalen Praxisprojekten.
Bruno-Tesch-Platz in Hamburg-Altona
Das Hamburg Journal berichtet über den Praxiseinsatz und die gezieltere Bewässerung von Stadtbäumen am Bruno-Tesch-Platz in Bezirk Hamburg Altona.
Sensorik am Baumstandort
Beitrag aus Hallo Niedersachsen zum Thema Bodenfechtesensoren an Straßenbäum zur bedarfsorientierten Bewässerung in der Landeshauptstadt Hannover
Bedrafsorientiert bewässern
Die Tagesschau berichtet über den erfolgreichen Einsatz von Bodenfeuchtesensoren in Trier.
Nächster Schritt
Smart bewässern beginnt mit einem guten Gespräch.
Sprechen Sie mit uns über Bestand, Infrastruktur und Ziele Ihrer Stadt oder Kommune. Gemeinsam entwickeln wir einen sinnvollen Einstieg – von repräsentativen Messstandorten bis zum stadtweiten Monitoring.
Aus der Praxis für die Praxis!
Projektbericht vom Bruno-Tesch-Platz in Hamburg Altona.